Ein Industrieschredder wird nicht nach Motorleistung allein ausgewählt. Zwei Anlagen mit derselben Nennleistung können bei sperrigen Hohlkörpern, zähen Folien oder abrasivem Material sehr unterschiedliche Netto-Durchsätze erreichen. Maßgeblich ist der gesamte Weg vom Einwurf bis zur spezifizierten Fraktion.
Material und Zielprodukt zuerst festlegen
| Eingangsgröße | Warum sie zählt | Angebotsangabe |
|---|---|---|
| Größte Teile | Bestimmt Einwurf, Vorzerkleinerung und Beschickung. | Maße, Gewicht und Fotos. |
| Materialmix | Fremdstoffe und Feuchte verändern Verschleiß und Störungen. | Anteile, Verunreinigung, Schwankung. |
| Zielfraktion | Kleinere Sieböffnung kann Durchsatz kosten. | Korngrößenbereich und Feinanteil. |
| Betriebszeit | Spitzenlast und Schichtbetrieb beeinflussen Auslegung. | Netto-Stunden pro Tag und t/Jahr. |
Fragen Sie nach Rotor- und Messerbauart, Siebwechsel, Reversierverhalten, Fremdkörperkonzept und Zugänglichkeit für Wartung. Ein langer Wartungsstopp kann den Vorteil einer höheren Stundenleistung aufzehren.
Angebote mit derselben Probe vergleichen
- Repräsentative Probe vereinbaren
- Zielkörnung und Messdauer festlegen
- Netto-Menge, Stillstände und Strom erfassen
- Verschleißteile und Servicekosten bewerten
Die Zerkleinerung im Lastenheft der Gesamtanlage beschreiben
Datenblatt für die Angebotsanfrage
- Materialarten und Mengenanteile; größte und schwierigste Teile; Störstoffe.
- Geforderte Fraktion, zulässiger Feinanteil und nachfolgender Prozess.
- Beschickung, Hallenlayout, Förderhöhe, Netzanschluss und Absaugung.
- Netto-Leistung pro Schicht; Verfügbarkeit und gewünschte Wartungsfenster.
- Lieferumfang mit Förderern, Separierung, Installation, Schulung, Ersatzteilen und Abnahmetest.
Mit diesem Blatt kann MSR Maschinen und Integration anhand derselben Randbedingungen prüfen. Lassen Sie die Abnahmekriterien Bestandteil des Angebots werden.
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